Hofheim (Main-Taunus-Kreis): SPD-Chefin Faeser erhält NSU-2.0-Drohschreiben

Im Wahlkreisbüro der SPD in Hofheim ist ein Drohbrief eingegangen. Adressiert ist das Schreiben an die Landesvorsitzende Nancy Faeser – unterschrieben ist der Brief mit „NSU 2.0“. Der Staatsschutz ermittelt.

Quelle
Hessenschau

Limburg (Limburg-Weilburg): Mordaufrufe gegen Politiker*innen

In einer Chat-Gruppe wurden Mordaufrufe gegen Politiker*innen verbreitet und es wurde gegen einen bekannten Virologen gehetzt. Die Gruppe richtet sich gegen die Corona-Maßnahmen.

Quelle
Frankfurter Neue Presse

Lohra (Marburg-Biedenkopf): Rechte Drohung gegen Kreistagskandidaten

In einem Kommentar auf der Facebook-Seite der CDU-Lohra wurde eine implizite rechte Drohung gegen die dortigen CDU-Kandidaten für die Kreistagswahl geäußert. In dem Kommentar hieß es „Drei neue Lübcke. Nein. Danke“.
Der CDU-Politiker Walter Lübcke war im Juni 2019 von einem Rechtsterroristen ermordet worden. 

Quelle
Oberhessische Presse

Wolfhagen (Landkreis Kassel): Drohung nach Mord an Lübcke

Nach dem Urteil gegen den Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten erhielt die nach ihm benannte Walter-Lübcke Schule in Wolfhagen ein rechtsextremes Schreiben. Es ist unterschrieben mit „NSU 2.0“. Auch der Kasseler CDU-Politiker Michael von Rüden wurde eingeschüchtert. Ein anonymer Anrufer sagte ihm: „Rüden, du bist als Nächstes dran“.

Quelle
Hessenschau
Hessenschau

Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis): Steinwurf auf Büro der Grünen

Unbekannte haben einen Stein auf die Fensterfront der Geschäftsstelle der Grünen geworfen. Der Stein zielte direkt auf ein im Fenster hängendes Plakat mit der Aufschrift „Nazis? Nein danke!“ gerichtet, welches dadurch heruntergerissen wurde.

Quelle
Grüne Wetzlar

Istha (Kassel): Mord an Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke, der sich für die Aufnahme von Geflüchteten eingesetzt hatte und in der Folge von rechter Hetze betroffen war, ist vor seinem Wohnhaus erschossen worden. Der durch Verbindungen in die rechte Szene bekannte Stephan E. ist am 15. Juli als dringend Tatverdächtiger festgenommen worden.

Quellen:
Tagesschau
Focus
Zeit Online

Wiesbaden: Bombendrohung gegen das Justizzentrum

Verdachtsfall: Nach einer Bombendrohung wurde das Justizzentrum in Wiesbaden geräumt und nach Sprengstoff untersucht. Ein Zusammenhang mit Bombendrohungen gegen Landgerichte in fünf weiteren Landeshauptstädten wird nicht ausgeschlossen. In zwei Städten wurden die Drohungen mit „Nationalsozialistische Offensive“ unterzeichnet.

Quellen:
Wiesbadener Kurier
Merkur