Offenbach am Main: Rassistische Beschimpfungen bei Viertligaspiel
Nach Abpfiff kam es bei dem Regionalligaspiel zwischen den Stuttgarter Kickers und den Kickers Offenbach zu rassistischen Beleidigungen gegen einen der Stuttgarter Spieler. Beide Vereine verurteilten die Beschimpfungen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Quelle
Stuttgarter Kickers
Frankfurt am Main: Queerfeindliche Beleidigung in Innenstadt
Am Abend traten drei unbekannte Personen gegen die verschlossene Tür eines Lokals in der Schäfergasse. Nachdem eine Mitarbeiterin geöffnet hatte, wurde sowohl diese als auch weitere anwesende Personen von den Unbekannten queerfeindlich beleidigt.
Quelle
Presseportal
Sontra (Werra-Meißner-Kreis): Extrem rechte Parole und Körperverletzung
Eine Person rief in einem Lokal wiederholt und für alle weiteren Anwesenden eindeutig hörbar eine extrem rechte Grußformel – außerdem hob der Mann dazu den rechten Arm. Mehrere Menschen forderten den Mann auf, dies zu unterlassen. Während der darauffolgenden Auseinandersetzung schlug der Mann drei Personen mit der Faust ins Gesicht.
Quelle
HNA
Wiesbaden: Sexistische und rassistische Bedrohung und Beleidigung in Supermarkt
Am Morgen betrat ein Mann einen Supermarkt, und begann unvermittelt, herumzuschreien und andere Menschen zu belästigen. Die Filialleiterin erteilte ihm ein Hausverbot und forderte ihn zum Gehen auf. Daraufhin soll der Mann sie sexistisch beleidigt und einen Mitarbeitenden des Marktes bedroht und sich lautstark rassistisch geäußert haben. Vor dem Markt soll er auch noch einige Kinder grenzüberschreitend angesprochen haben.
Quelle
Presseportal
Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf): Zwei Betroffene rassistisch beleidigt und bedroht
Ein Mann beleidigte und bedrohte zwei Betroffene, die gerade in einer Garage tätig waren, rassistisch. Die Polizei nahm Ermittlungen auf wegen Beleidigung, Bedrohung und Volksverhetzung.
Quelle
Presseportal
Gießen: Unbekannter beleidigt Betroffene rassistisch
Ein Unbekannter rief rechte Parolen an einer Bushaltestelle und zeigte verbotene extrem rechte Gesten. Dann beleidigte er eine Frau rassistisch und spuckte zudem in ihre Richtung. Als er dann in einen Bus eingestiegen war, äußerte er sich weiter rassistisch.
Quelle
Presseportal
Büttelborn (Groß-Gerau): Regenbogenfahnen abgerissen
Unbekannte beschädigten die Seile von zwei Fahnenmasten vor dem Rathaus, urinierten auf die daran gehissten Regenbogenfahnen und drückten eine Zigarette auf einer von ihnen aus. Die Gemeinde, welche die Fahnen aus Solidarität anlässlich des CSD in Groß-Gerau angebracht hatte, erstattete Strafanzeige.
Quelle
Presseportal
Korbach (Waldeck-Frankenberg): Rassistische Beleidigung und Körperverletzung
An einer Bushaltestelle wurde die betroffene Person von einem Unbekannten rassistisch beleidigt. Als diese sich verbal verteidigte, verletzte der Unbekannte den Betroffenen mit einem Faustschlag gegen den Oberkörper. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Körperverletzung auf.
Quelle
Presseportal
Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis): Antimuslimischer Angriff auf Gemeindemitarbeitende
Eine Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung wurde an ihrem Arbeitsplatz aus antimuslimisch-rassistischen Motiven angegriffen. Auch ihre berufliche Rolle nahmen die Täter:innen zum Anlass, sie u. a. digital zu attackieren.
Quelle
Hessenschauthin
Dieburg (Darmstadt-Dieburg): Verbreitung antimuslimischer Inhalte in Nachbarschaft
Über einen Messenger-Dienst verbreitet eine Person antimuslimische Inhalte und Hetze innerhalb einer Hausgemeinschaft. Die Betroffenen fühlen sich dadurch herabgesetzt und bedroht.
Quelle
Hessenschauthin
Jahresbericht 2024
In 2024 hat response 141 neue Beratungen aufgenommen – ein neuer Höchststand und ein Anstieg von über 30 Prozent im Vergleich zu 2023. Die Zahlen und Entwicklungen zeigen: Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt bleibt in Hessen ein drängendes Problem – besonders im Wohnumfeld und immer öfter im Bildungsbereich. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach spezialisierter Beratung und Unterstützung immer größer.
Einige zentrale Zahlen aus dem Bericht:
94 von 141 neuen Beratungen mit dem Schwerpunkt Rassismus
158 dokumentierte Angriffe, darunter 24 Kinder und Jugendliche als direkt Betroffene
24 neue Beratungen zu Vorfällen in der Nachbarschaft
20 neue Beratungen im Schul- und Ausbildungskontext
Rassismus war in 57 Prozent der gezählten Angriffe das Hauptmotiv
Im Bericht finden sich neben diesen und weiteren Zahlen auch Fallbeispiele, Schwerpunkte unserer Arbeit und eine Einordnung der Entwicklungen.
Zum vollständigen Jahresbericht als pdf: Jahresbericht 2024
Pressekontakt: presse.response@frankfurt-evangelisch.de
Hanau (Main-Kinzig-Kreis): Extrem rechte und rassistische Parolen an Mehrfamilienhaus
Unbekannte schmierten auf Klingelschilder, Briefkästen und die Haustür eines Mehrfamilienhauses nationalsozialistische sowie rassistische Symbole und Parolen. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf.
Quelle
GNZ
Wetterfeld (Gießen): Pride-Flagge verbrannt
In der Nacht rissen Unbekannte eine Pride-Flagge vom Gemeinschaftshaus ab und verbrannten sie.
Quelle
Hessenschauthin
Hanau (Main-Kinzig-Kreis): Rassistische Beschimpfungen an Tankstelle
Zwei unbekannte Personen beschimpften den Betroffenen an einer Tankstelle rassistisch. Zum Anlass hatten sie offenbar genommen, dass der Betroffene die Zapfsäule aus ihrer Sicht nicht schnell genug frei machte.
Quelle
Presseportal
Darmstadt: Antimuslimisch-rassistische Durchsage in Zug
In einem Regionalexpress auf der Fahrt von Mannheim nach Frankfurt kam es beim Halt in Darmstadt zu einem rassistischen Vorfall. Ein Zugbegleiter äußerte sich in zwei Durchsagen per Lautsprecher antimuslimisch und rassistisch. Eine anwesende Person machte den Vorfall öffentlich und forderte zusammen mit weiteren Fahrgästen Aufklärung durch die Deutsche Bahn. Diese gab bekannt, die Vorwürfe ernst zu nehmen, zu prüfen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
Quelle
Hessenschau
Kassel: Kieferbruch nach massivem queerfeindlichen Angriff
Am Ufer des Bugasees, einem bekannten Cruising-Ort für queere Männer, wurde der Betroffene in einen Hinterhalt gelockt und unvermittelt massiv körperlich angegriffen. Drei Täter schlugen auf ihn ein und bedrohten den Betroffenen queerfeindlich. Dieser erlitt einen Kieferbruch sowie ein Schädel-Hirn-Trauma, außerdem verlor er zwischenzeitlich das Bewusstsein. Als er die Polizei alarmieren konnte, hatten sich die Täter bereits entfernt.
Quelle
Hessenschauthin; HNA
Cölbe (Marburg-Biedenkopf): Bei Spaziergang rassistisch angeschrien
Während eines Spaziergangs und einer anfänglichen Auseinandersetzung wegen der Leinenpflicht wurde die betroffene Person massiv rassistisch beleidigt. Unter anderem schrie die Aggressorin den Betroffenen auch an, dass er das Land verlassen solle.
Quelle
Hessenschauthin
Gießen: Arzt lässt Betroffenen in Notaufnahme warten
Ein Arzt ließ einen Mann mit Bluthochdruck absichtlich und aus rassistischen Motiven auf eine Behandlung in der Notaufnahme warten. Am Ende der Untersuchung schrie der Arzt den Betroffenen an.
Quelle
Hessenschauthin
Langen (Offenbach): Rassistische und queerfeindliche Botschaft in Briefkasten
In ihrem Briefkasten fand die betroffene Person einen Zettel mit rassistischen und queerfeindlichen Beleidigungen, sowie der Aufforderung, das Land zu verlassen.
Quelle
Hessenschauthin
Kelkheim (Main-Taunus-Kreis): HNO-Arzt beleidigt Betroffene und ihr Kind antimuslimisch
Die Betroffene war mit ihrem Sohn bei einem HNO-Arzt, der ihren Sohn während der Behandlung anschrie. Während das Kind immer mehr Angst bekam, versuchte die Betroffene, ihn zu beruhigen. Am Ende der Behandlung machte der Arzt noch eine explizit rassistische Bemerkung.
Quelle
Hessenschauthin
Frankfurt am Main: Schmerzhafter Stoß beim Einkaufen
Eine von Anti-Schwarzem Rassismus Betroffene wurde beim Einkaufen unerwartet und kräftig von einer anderen Person zur Seite gestoßen. Die Betroffene spürte die Schmerzen noch eine ganze Weile später.
Quelle
Hessenschauthin
Frankfurt am Main: Lehrkraft ignoriert und belächelt Hinweis auf Rassismus
Eine Lehrkraft gab einer Grundschulklasse einen älteren Originaltext als Hausaufgabe zu lesen. Eines der Kinder bemerkte die rassistischen Bezeichnungen und Darstellungen im Text und sprach die Lehrkraft am nächsten Tag darauf an. Diese belächelte die Reaktion und die Hinweise des Kindes nur und machte dann von sich aus zusätzlich eine rassistische Bemerkung in Richtung des Kindes.
Quelle
Hessenschauthin
Darmstadt: Extrem rechte Parole in Drogeriemarkt
In einem Drogeriemarkt kam es zu einem Gespräch zwischen einem Kunden und einer mitarbeitenden Person, in dem beide eine extrem rechte Parole nutzten. Zudem zeigte die mitarbeitende Person auch noch einen Hitlergruß.
Quelle
Hessenschauthin
Frankfurt am Main: Antisemitischer Ausruf an Gruppe von Jugendlichen
In einer U-Bahnstation rief eine männliche Person einer Gruppe von Jugendlichen, die nur einige Meter entfernt von ihm standen, eine antisemitische Bedrohung zu, in der er die Ermordung von Jüdinnen:Juden während der Shoah befürwortete.
Quelle
Hessenschauthin