Gießen: Nazi-Geste und rechte Parole gegenüber Jugendlicher

In einem Stadtbus gerieten eine Jugendliche und ein Mann in einen Streit, wobei der Mann die 17-Jährige verbal bedrohte. Als er ausstieg, machte er eine verbotene Nazi-Geste in ihre Richtung und brüllte eine rechte Parole. Die Jugendliche erstattete Strafanzeige gegen den Mann.

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Kassel: Rassistische Ausrufe auf offener Straße

Vor einem Supermarkt und später auf dem Weg Richtung Bahnhof Wilhelmshöhe beschimpfte ein Mann mehrere Passant:innen rassistisch. Außerdem zeigte er dabei laut Zeug:innen mit einem Wanderstock auf die Betroffenen. Am Bahnhof wurde er festgenommen und muss sich nun wegen verhetzender Beleidigung verantworten.

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Frankfurt am Main: Gruppe queerer Personen mehrfach beleidigt

Eine Gruppe queerer Personen wurde von einem Mann mehrfach queerfeindlich beleidigt. Ein Zeuge rief die Polizei. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Hanau: Mehrfach rassistisch beleidigt

Mehrere junge Personen im Alter zwischen 19 und 23 Jahren spielten auf einem zentralen Platz mit einem Ball, als eine ältere Person sie mehrfach rassistisch beleidigte.

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Kassel: Kinder in Supermarkt rassistisch angegangen

In einem Supermarkt beleidigte eine unbekannte Frau unvermittelt mehrere Kinder rassistisch. Auf dem Parkplatz des Geschäfts ging sie auch noch zwei Mitarbeiterinnen verbal an, bevor sie sich entfernte.

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Frankfurt am Main: Mann beleidigt mehrere Personen rassistisch

An einem U-Bahnsteig in der Station Konstablerwache beleidigte ein unbekannter Mann mehrere Personen, die von Anti-Schwarzem Rassismus betroffen sind. Nachdem er zum Hauptbahnhof weitergefahren war, beleidigte er auch dort mehrere Personen rassistisch. 

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Gießen: Rassistische Ausrufe

In einem Dönerladen machte ein Mann gegenüber einem Mitarbeitenden verhetzende Beleidigungen und äußerte rassistische Ausrufe. Der Mitarbeiter verwies den Mann des Ladens. Dieser widersetzte sich im weiteren Verlauf auch hinzugeholten Polizeibeamten.

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Frankfurt am Main: Queerfeindlicher Angriff in Innenstadt

Eine queere Person war zusammen mit einer Begleitperson in der Innenstadt unterwegs, als diese aus einer Gruppe von drei Männern heraus beleidigt wurde. Nachdem die betroffene Person nachgefragt hatte, von wem die Beleidigung ausgegangen war, äußerte sich einer der Männer, ein zweiter schlug ihr mit einer Dose gegen den Kiefer.

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Frankfurt am Main: Queerfeindliche Bedrohung und Beleidigungen in Restaurant

In einem Restaurant im Bahnhofsviertel wurden zwei queere Personen zunächst vom dortigen Wirt beleidigt und des Lokals verwiesen. In einem darauffolgenden Streit, in den sich zwei weitere Personen einmischten, wurden die beiden Betroffenen nochmals queerfeindlich beleidigt und bedroht. 

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Kassel: Betroffener von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und bedroht

An einer Haltestelle äußerte sich ein Mann im Selbstgespräch für Andere hörbar frauenfeindlich. Als eine weitere Person zur Haltestellte dazukam, begann er, diese rassistisch zu beleidigen, näherte sich ihr und drohte ihr Gewalt an. Eine andere anwesende Person bedrohte er dann ebenfalls und drängte sie dazu, seinen rassistischen Aussagen zuzustimmen. Die Situation löste sich erst auf, als sich zwei Menschen, die gerade aus einer Straßenbahn gekommen waren, einmischten und den Aggressor zur Rede stellten.

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Darmstadt: Extrem rechte Publikation an Privathaushalte verteilt

In einem Stadtteil wurde eine extrem rechte Publikation in Briefkästen von Privathaushalten verteilt. Das Magazin ist dem Umfeld der extrem rechten Partei „Die Heimat“ zuzuordnen. Vermutlich sollten damit neue Anhänger:innen und Unterstützer:innen geworben werden.

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Hessenschauthin

Bad Nauheim (Wetteraukreis): Frau wird rassistisch beleidigt

Eine Unbekannte näherte sich der Betroffenen und beleidigte diese wiederholt auf offener Straße rassistisch. 

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Jahresbericht 2025

Beratungsbedarf anhaltend hoch – durchschnittlich mehr als drei rechte und rassistische Angriffe pro Woche

Aus Sicht der Beratungsstelle response – Beratung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zeigt sich auch für Hessen auch im Jahr 2025 ein anhaltend hoher Beratungsbedarf: response nahm 109 neue Beratungsfälle auf. Dabei bezogen sich die Beratungen zunehmend auf Vorfälle oberhalb der strafrechtlich relevanten Schwelle – mehr als ein Drittel der neu aufgenommenen Fälle betraf entsprechende Vorfälle.

Auch die Angriffsstatistik von response verdeutlicht die Verstetigung rechter und rassistischer Gewalt in Hessen. Für das Jahr 2025 dokumentierte die Beratungsstelle 172 Angriffe. Das entspricht durchschnittlich mehr als drei Gewalttaten pro Woche und einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr (2024: 158 Angriffe).

Sowohl die Beratungsbilanz als auch die Angriffsstatistik zeigen: Rassismus bleibt das von Betroffenen am häufigsten genannte Tatmotiv. Besonders häufig wurden Anti-Schwarzer und antimuslimischer Rassismus benannt. Gleichzeitig ist weiterhin von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Auch CLAIM stellt in ihrem bundesweiten Lagebild für 2025 einen deutlichen Anstieg antimuslimisch motivierter Gewalt fest.

Wie bereits im Vorjahr standen auch 2025 Beratungsprozesse zu Vorfällen im unmittelbaren Wohnumfeld sowie in Schulen und anderen Ausbildungsstätten im Fokus. Deutlich zugenommen hat zudem die Zahl der Beratungen zu rechten, rassistischen und antisemitischen Vorfällen am Arbeitsplatz: Mit 16 Fällen hat sich ihre Anzahl gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Für Betroffene bedeuten diese Angriffe eine erhebliche Belastung. Die Folgen reichen von Gefühlen der Bedrohung und Ausgrenzung über massiven Stress und Angst bis hin zu anhaltender Verunsicherung in den verschiedensten Lebensbereichen.

Weitere Zahlen und Einordnungen zur Beratungsarbeit von response sowie die Angriffsstatistik für Hessen 2025 finden sich im vollständigen Jahresbericht.

Zum vollständigen Jahresbericht als pdf: Jahresbericht 2025

Pressekontakt: presse.response@frankfurt-evangelisch.de

Kassel: Gruppe Jugendlicher ruft extrem rechte Parolen und beschädigt Autos

In der Nacht rief eine Gruppe von Jugendlichen extrem rechte Parolen und beschädigte insgesamt vier geparkte Autos. Anwohner:innen hatten die Polizei verständigt, nachdem sie mehrfach einen nationalsozialistischen Ausruf gehört hatten. 

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Dietzenbach (Offenbach): Rassistische Beleidigungen durch Unbekannten

Eine junge Frau wurde von einem Unbekannten unter anderem rassistisch beleidigt. Die Staatsschutzabteilung nahm Ermittlungen auf.

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Wolfhagen (Kassel): Rasierklinge hinter extrem rechtem Sticker versteckt

Hinter einem extrem rechten Sticker wurde eine Rasierklinge versteckt. Eine Person, die den Aufkleber entfernen wollte, zog sich damit eine Schnittverletzung zu. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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HNA

Frankfurt am Main: Queerfeindliche Beleidigungen am IDAHOBITA+

Am IDAHOBITA+ – dem internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit – sprachen Unbekannte in der Innenstadt am Frankfurter Engel queerfeindliche Beleidigungen gegenüber Teilnehmenden einer Gedenkveranstaltung aus.

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aidshilfefrankfurt

Darmstadt: Stiftungs-Briefkasten mit Nazi-Symbolen beschmiert

Der Briefkasten einer Stiftung, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzt, wurde mit Hakenkreuzen beschmiert.

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hessenschauthin

Offenbach am Main: Rassistische Beschimpfungen bei Viertligaspiel

Nach Abpfiff kam es bei dem Regionalligaspiel zwischen den Stuttgarter Kickers und den Kickers Offenbach zu rassistischen Beleidigungen gegen einen der Stuttgarter Spieler. Beide Vereine verurteilten die Beschimpfungen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

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Stuttgarter Kickers

Frankfurt am Main: Queerfeindliche Beleidigung in Innenstadt

Am Abend traten drei unbekannte Personen gegen die verschlossene Tür eines Lokals in der Schäfergasse. Nachdem eine Mitarbeiterin geöffnet hatte, wurde sowohl diese als auch weitere anwesende Personen von den Unbekannten queerfeindlich beleidigt.

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Sontra (Werra-Meißner-Kreis): Extrem rechte Parole und Körperverletzung

Eine Person rief in einem Lokal wiederholt und für alle weiteren Anwesenden eindeutig hörbar eine extrem rechte Grußformel – außerdem hob der Mann dazu den rechten Arm. Mehrere Menschen forderten den Mann auf, dies zu unterlassen. Während der darauffolgenden Auseinandersetzung schlug der Mann drei Personen mit der Faust ins Gesicht. 

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HNA

Wiesbaden: Sexistische und rassistische Bedrohung und Beleidigung in Supermarkt

Am Morgen betrat ein Mann einen Supermarkt, und begann unvermittelt, herumzuschreien und andere Menschen zu belästigen. Die Filialleiterin erteilte ihm ein Hausverbot und forderte ihn zum Gehen auf. Daraufhin soll der Mann sie sexistisch beleidigt und einen Mitarbeitenden des Marktes bedroht und sich lautstark rassistisch geäußert haben. Vor dem Markt soll er auch noch einige Kinder grenzüberschreitend angesprochen haben.

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Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf): Zwei Betroffene rassistisch beleidigt und bedroht

Ein Mann beleidigte und bedrohte zwei Betroffene, die gerade in einer Garage tätig waren, rassistisch. Die Polizei nahm Ermittlungen auf wegen Beleidigung, Bedrohung und Volksverhetzung.

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Gießen: Unbekannter beleidigt Betroffene rassistisch

Ein Unbekannter rief rechte Parolen an einer Bushaltestelle und zeigte verbotene extrem rechte Gesten. Dann beleidigte er eine Frau rassistisch und spuckte zudem in ihre Richtung. Als er dann in einen Bus eingestiegen war, äußerte er sich weiter rassistisch. 

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Büttelborn (Groß-Gerau): Regenbogenfahnen abgerissen

Unbekannte beschädigten die Seile von zwei Fahnenmasten vor dem Rathaus, urinierten auf die daran gehissten Regenbogenfahnen und drückten eine Zigarette auf einer von ihnen aus. Die Gemeinde, welche die Fahnen aus Solidarität anlässlich des CSD in Groß-Gerau angebracht hatte, erstattete Strafanzeige.

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