Sontra (Werra-Meißner-Kreis): Extrem rechte Parole und Körperverletzung

Eine Person rief in einem Lokal wiederholt und für alle weiteren Anwesenden eindeutig hörbar eine extrem rechte Grußformel – außerdem hob der Mann dazu den rechten Arm. Mehrere Menschen forderten den Mann auf, dies zu unterlassen. Während der darauffolgenden Auseinandersetzung schlug der Mann drei Personen mit der Faust ins Gesicht. 

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HNA

Wiesbaden: Sexistische und rassistische Bedrohung und Beleidigung in Supermarkt

Am Morgen betrat ein Mann einen Supermarkt, und begann unvermittelt, herumzuschreien und andere Menschen zu belästigen. Die Filialleiterin erteilte ihm ein Hausverbot und forderte ihn zum Gehen auf. Daraufhin soll der Mann sie sexistisch beleidigt und einen Mitarbeitenden des Marktes bedroht und sich lautstark rassistisch geäußert haben. Vor dem Markt soll er auch noch einige Kinder grenzüberschreitend angesprochen haben.

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Presseportal

Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf): Zwei Betroffene rassistisch beleidigt und bedroht

Ein Mann beleidigte und bedrohte zwei Betroffene, die gerade in einer Garage tätig waren, rassistisch. Die Polizei nahm Ermittlungen auf wegen Beleidigung, Bedrohung und Volksverhetzung.

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Presseportal

Gießen: Unbekannter beleidigt Betroffene rassistisch

Ein Unbekannter rief rechte Parolen an einer Bushaltestelle und zeigte verbotene extrem rechte Gesten. Dann beleidigte er eine Frau rassistisch und spuckte zudem in ihre Richtung. Als er dann in einen Bus eingestiegen war, äußerte er sich weiter rassistisch. 

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Presseportal

Büttelborn (Groß-Gerau): Regenbogenfahnen abgerissen

Unbekannte beschädigten die Seile von zwei Fahnenmasten vor dem Rathaus, urinierten auf die daran gehissten Regenbogenfahnen und drückten eine Zigarette auf einer von ihnen aus. Die Gemeinde, welche die Fahnen aus Solidarität anlässlich des CSD in Groß-Gerau angebracht hatte, erstattete Strafanzeige.

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Presseportal

Korbach (Waldeck-Frankenberg): Rassistische Beleidigung und Körperverletzung

An einer Bushaltestelle wurde die betroffene Person von einem Unbekannten rassistisch beleidigt. Als diese sich verbal verteidigte, verletzte der Unbekannte den Betroffenen mit einem Faustschlag gegen den Oberkörper. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Körperverletzung auf. 

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Presseportal

Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis): Antimuslimischer Angriff auf Gemeindemitarbeitende

Eine Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung wurde an ihrem Arbeitsplatz aus antimuslimisch-rassistischen Motiven angegriffen. Auch ihre berufliche Rolle nahmen die Täter:innen zum Anlass, sie u. a. digital zu attackieren. 

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Hessenschauthin

Dieburg (Darmstadt-Dieburg): Verbreitung antimuslimischer Inhalte in Nachbarschaft

Über einen Messenger-Dienst verbreitet eine Person antimuslimische Inhalte und Hetze innerhalb einer Hausgemeinschaft. Die Betroffenen fühlen sich dadurch herabgesetzt und bedroht.

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Hessenschauthin

Jahresbericht 2024

In 2024 hat response 141 neue Beratungen aufgenommen – ein neuer Höchststand und ein Anstieg von über 30 Prozent im Vergleich zu 2023. Die Zahlen und Entwicklungen zeigen: Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt bleibt in Hessen ein drängendes Problem – besonders im Wohnumfeld und immer öfter im Bildungsbereich. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach spezialisierter Beratung und Unterstützung immer größer.

Einige zentrale Zahlen aus dem Bericht:

94 von 141 neuen Beratungen mit dem Schwerpunkt Rassismus

158 dokumentierte Angriffe, darunter 24 Kinder und Jugendliche als direkt Betroffene

24 neue Beratungen zu Vorfällen in der Nachbarschaft

20 neue Beratungen im Schul- und Ausbildungskontext

Rassismus war in 57 Prozent der gezählten Angriffe das Hauptmotiv

Im Bericht finden sich neben diesen und weiteren Zahlen auch Fallbeispiele, Schwerpunkte unserer Arbeit und eine Einordnung der Entwicklungen.

Zum vollständigen Jahresbericht als pdf: Jahresbericht 2024

Pressekontakt: presse.response@frankfurt-evangelisch.de

Hanau (Main-Kinzig-Kreis): Extrem rechte und rassistische Parolen an Mehrfamilienhaus

Unbekannte schmierten auf Klingelschilder, Briefkästen und die Haustür eines Mehrfamilienhauses nationalsozialistische sowie rassistische Symbole und Parolen. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf. 

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GNZ

Wetterfeld (Gießen): Pride-Flagge verbrannt

In der Nacht rissen Unbekannte eine Pride-Flagge vom Gemeinschaftshaus ab und verbrannten sie.

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Hessenschauthin

Hanau (Main-Kinzig-Kreis): Rassistische Beschimpfungen an Tankstelle

Zwei unbekannte Personen beschimpften den Betroffenen an einer Tankstelle rassistisch. Zum Anlass hatten sie offenbar genommen, dass der Betroffene die Zapfsäule aus ihrer Sicht nicht schnell genug frei machte. 

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Presseportal

Darmstadt: Antimuslimisch-rassistische Durchsage in Zug

In einem Regionalexpress auf der Fahrt von Mannheim nach Frankfurt kam es beim Halt in Darmstadt zu einem rassistischen Vorfall. Ein Zugbegleiter äußerte sich in zwei Durchsagen per Lautsprecher antimuslimisch und rassistisch. Eine anwesende Person machte den Vorfall öffentlich und forderte zusammen mit weiteren Fahrgästen Aufklärung durch die Deutsche Bahn. Diese gab bekannt, die Vorwürfe ernst zu nehmen, zu prüfen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. 

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Hessenschau

Kassel: Kieferbruch nach massivem queerfeindlichen Angriff

Am Ufer des Bugasees, einem bekannten Cruising-Ort für queere Männer, wurde der Betroffene in einen Hinterhalt gelockt und unvermittelt massiv körperlich angegriffen. Drei Täter schlugen auf ihn ein und bedrohten den Betroffenen queerfeindlich. Dieser erlitt einen Kieferbruch sowie ein Schädel-Hirn-Trauma, außerdem verlor er zwischenzeitlich das Bewusstsein. Als er die Polizei alarmieren konnte, hatten sich die Täter bereits entfernt.

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Hessenschauthin; HNA

Cölbe (Marburg-Biedenkopf): Bei Spaziergang rassistisch angeschrien

Während eines Spaziergangs und einer anfänglichen Auseinandersetzung wegen der Leinenpflicht wurde die betroffene Person massiv rassistisch beleidigt. Unter anderem schrie die Aggressorin den Betroffenen auch an, dass er das Land verlassen solle.

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Hessenschauthin

Gießen: Arzt lässt Betroffenen in Notaufnahme warten

Ein Arzt ließ einen Mann mit Bluthochdruck absichtlich und aus rassistischen Motiven auf eine Behandlung in der Notaufnahme warten. Am Ende der Untersuchung schrie der Arzt den Betroffenen an. 

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Hessenschauthin

Langen (Offenbach): Rassistische und queerfeindliche Botschaft in Briefkasten

In ihrem Briefkasten fand die betroffene Person einen Zettel mit rassistischen und queerfeindlichen Beleidigungen, sowie der Aufforderung, das Land zu verlassen.

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Hessenschauthin

Kelkheim (Main-Taunus-Kreis): HNO-Arzt beleidigt Betroffene und ihr Kind antimuslimisch

Die Betroffene war mit ihrem Sohn bei einem HNO-Arzt, der ihren Sohn während der Behandlung anschrie. Während das Kind immer mehr Angst bekam, versuchte die Betroffene, ihn zu beruhigen. Am Ende der Behandlung machte der Arzt noch eine explizit rassistische Bemerkung.

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Hessenschauthin

Frankfurt am Main: Schmerzhafter Stoß beim Einkaufen

Eine von Anti-Schwarzem Rassismus Betroffene wurde beim Einkaufen unerwartet und kräftig von einer anderen Person zur Seite gestoßen. Die Betroffene spürte die Schmerzen noch eine ganze Weile später.

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Hessenschauthin

Frankfurt am Main: Lehrkraft ignoriert und belächelt Hinweis auf Rassismus

Eine Lehrkraft gab einer Grundschulklasse einen älteren Originaltext als Hausaufgabe zu lesen. Eines der Kinder bemerkte die rassistischen Bezeichnungen und Darstellungen im Text und sprach die Lehrkraft am nächsten Tag darauf an. Diese belächelte die Reaktion und die Hinweise des Kindes nur und machte dann von sich aus zusätzlich eine rassistische Bemerkung in Richtung des Kindes.

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Hessenschauthin

Darmstadt: Extrem rechte Parole in Drogeriemarkt

In einem Drogeriemarkt kam es zu einem Gespräch zwischen einem Kunden und einer mitarbeitenden Person, in dem beide eine extrem rechte Parole nutzten. Zudem zeigte die mitarbeitende Person auch noch einen Hitlergruß.

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Hessenschauthin

Frankfurt am Main: Antisemitischer Ausruf an Gruppe von Jugendlichen

In einer U-Bahnstation rief eine männliche Person einer Gruppe von Jugendlichen, die nur einige Meter entfernt von ihm standen, eine antisemitische Bedrohung zu, in der er die Ermordung von Jüdinnen:Juden während der Shoah befürwortete.

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Hessenschauthin

Bad Sooden-Allendorf (Werra-Meißner-Kreis): Familie von Gruppe mit rassistischen Aussagen bedrängt

Auf einem Spaziergang begegnete eine Familie einer Gruppe von männlichen Personen, die lautstark rechte Gesänge von sich gaben. Als diese an der Familie vorbeigingen, bedrängten sie die Familie mit rassistischen Aussagen, bevor sie weitergingen und weiter sangen.

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Hessenschauthin

Frankfurt am Main: Queerfeindliche Gruppe stört ökumenischen Gottesdienst anlässlich des Transgender Day of Remembrance

Anlässlich des Transgender Day of Remembrance sollte in der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main ein ökumenischer Gedenkgottesdienst stattfinden. Allerdings konnte dieser nicht wie geplant beginnen, da eine queerfeindliche Gruppe die Veranstaltung störte. Unter anderem behaupteten die Mitglieder der Gruppe, die Progess-Pride-Flagge gehöre nicht in den Altarraum und misgenderten einige der anwesenden Personen. Erst nach einer Diskussion mit einem der verantwortlichen Kapuziner verließ die Gruppe die Kirche und der Gedenkgottesdienst konnte stattfinden. Bei den Besucher:innen blieb ein Gefühl von Unsicherheit zurück.

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Hessenschauthin

Frankfurt am Main: Jugendlicher des Diebstahls bezichtigt

In einem Supermarkt wurde ein von Anti-Schwarzem Rassismus betroffener Jugendlicher von einem Angestellten des Ladens eines Diebstahls bezichtigt. Dabei übte dieser auch wiederholt Gewalt gegen den Jugendlichen aus, indem er ihn hart zu Boden drückte. Kurze Zeit später kamen mehrere Polizeibeamt:innen hinzu; der Vorwurf des Diebstahls bewahrheitete sich nicht.

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Hessenschauthin